Sofia Livotov Sopran

Die in St.Petersburg geborene und in Hannover aufgewachsene Sopranistin Sofia Livotov ist eine international gefragte Opern- und Konzertsängerin. Sofia trat an Konzertorten wie der Tonhalle Zürich, dem Tête-à-Tête Festival und TivoliVredenburg auf, und machte in 2019 ihr erfolgreiches Debut auf der indonesischen Konzertbühne in Jakarta.
 

Gemeinsam mit der indonesischen Pianistin Prajna Indrawati wurde Sofia für den renommierten "Oxford Lieder Residential Mastercourse 2021" und für den Ersten Internationalen Liedwettbewerb Bolko v. Hochberg in Deutschland ausgewählt. Darüber hinaus wurde das Duo mit dem "Help Musicians’ Transmission Fund 2020" ausgezeichnet.
Während des Lockdowns in London hat Sofia ein internationales Online-Musikfestival namens NexTus Festival mit organisiert, welches beim "International Opera Awards 2021" Anerkennung fand. Neben dem für das Festival produzierten Musikvideo zum Thema der Klimakrise "Schöne Welt, Wo bist du?", war Sofia kürzlich auch im SWR2 Radio zu erleben.

Mit Leidenschaft für die Aufführung des weniger bekannten Lied Repertoires, gründete Sofia mit der Pianistin Natalia Pegarkova-Barenboim in Berlin das Ensemble Duo Primevère. Seit 2019 engagiert sich die Sängerin auch für die "Lost Chord Dementia Charity", und gibt Konzerte für Menschen mit Demenz in ganz Großbritannien.

 

Sofia war als Solistin in zeitgenössischen Opernproduktionen des Luzerner Theaters und des Theater Casino Zug zu hören und gab ihr Debut in London beim Tête à Tête Festival 2019 in der Premiere von ‘Apollo`s Mission’ von Edward Lambert. Zu ihren weiteren Bühnenrollen gehören Pamina (Die Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni), Anna (Nabucco), Prima Sorella Cercatrice (Suor Angelica), Musetta (La Boheme) und Adina (L`Elisir d`amore). Sofia arbeitete mit Regisseuren wie Floris Visser, Elsina Jansen, Miranda Lakerveld, Pierre Audi, Angelika Luz und Christine Cyris zusammen.

Ihr Konzertrepertoire umfasst unter anderem die Solopartien in Mendelssohns Psalm Op. 42, sowie Haydns Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten, aufgeführt mit der Sinfonietta Zürich unter der Leitung von Joao Santos.
Des Weiteren, Mozarts Missa Brevis (D-Dur) gesungen mit den Festival Strings Lucerne, Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von David Zinman mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester, Ravels Shéhérezade unter der Leitung von Ed Spanjaard und Goebbels Country Of Last Things unter der Leitung von Jurjen Hempel aufgeführt im TivoliVredenburg in Utrecht. Gemeinsam mit dem Pianisten Haiou Zhang gab sie ihr Debüt beim Internationalen Festival Buxtehude, und mit dem holländischen Pianisten Frans van Ruth führte sie in Leiden und Amsterdam Schlegels Liederzyklus Op.28 auf, welcher vom niederländischen Radio aufgenommen wurde. Im Grossmünster Zürich war sie in der Schweizer Premiere von Pozdejev's Cantata Sulamith zu hören, und führte mit dem hanseatischen Klaviertrio im Rahmen der Rathauskonzerte Wismar Beethovens Walisische Lieder auf.

 

Sofia erhielt zunächst eine professionelle Ausbildung als Pianistin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.
Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Hochschule Musik Luzern bei Liliane Züricher, wo sie ebenfalls Mitglied des Opernstudios war, und am Conservatorium van Amsterdam bei Valérie Guillorit. Meisterkurse bei Margreet Honig, Klesie Kelly, Malcolm Martineau, Ann Murray, Regina Werner-Dietrich und Roger Vignoles ergänzten ihre Ausbildung.
Sofia ist Stipendiatin mehrerer Schweizer Stiftungen, sowie der Theodor-Rogler-Stiftung in Deutschland und des Bob Boas Charitable Trust in Großbritannien. Sie wird derzeit stimmlich von Nelly Miricioiu betreut.

 

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