Sofia Livotov Sopran

Die in St.Petersburg geborene und in Hannover aufgewachsene Sopranistin Sofia Livotov lebt in London und ist eine international gefragte Opern- und Konzertsängerin.
Im August 2019 debütierte sie in London beim Tête à Tête Festival in der Premiere von "Apollo`s Mission" von Edward Lambert. Zu ihren jüngsten Engagements zählen eine Konzertreise durch Indonesien, auf welcher sie unter anderem Meisterkurse für junge Sänger leitete, Opernproduktionen in den Bayerischen Aplen und Auftritte im Rahmen der Lost Chord Stiftung für Demenz in Großbritannien.

Gemeinsam mit der Pianistin Natalia Pegarkova - Barenboim gründete sie in 2019 das Liedduo Primevère, welches sich sich mit Leidenschaft der Aufführung eines weniger bekannten Repertoires widmet.

Sofia war als Solistin in zeitgenössischen Opernproduktionen des Luzerner Theaters und des Theater Casino Zug zu hören und
gab ihr Debüt als Anna (Nabucco) im Theater Leiden in 2017.
Zu ihren weiteren Bühnenrollen gehören Pamina
(Die Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni), Fiordilidgi
(Cosi fan tutte), Prima Sorella Cercatrice (Suor Angelica),
Musetta (La Boheme) und Adina (L`Elisir d`amore).
Sie arbeitete mit Regisseuren wie Floris Visser, Elsina Jansen,
Miranda Lakerveld, Pierre Audi, Angelika Luz und Christine Cyris zusammen.

 

Ihr Konzertrepertoire umfasst unter anderem die Solopartien in Mendelssohns Psalm Op. 42, sowie Haydns Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten, aufgeführt mit der Sinfonietta Zürich unter der Leitung von Joao Santos. Des Weiteren, Mozarts Missa Brevis (D-Dur) gesungen mit den Festival Strings Lucerne, Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von David Zinman mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester, Ravels Shéhérezade unter der Leitung von Ed Spanjaard und Goebbels Country Of Last Things unter der Leitung von Jurjen Hempel aufgeführt im TivoliVredenburg in Utrecht. Gemeinsam mit der Pianistin Haiou Zhang gab sie ihr Debüt beim Internationalen Festival Buxtehude, und mit dem holländischen Pianisten Frans van Ruth führte sie in Leiden und Amsterdam Schlegels Liederzyklus Op.28 auf, welcher vom niederländischen Radio aufgenommen wurde. Im Grossmünster Zürich war sie in der Schweizer Premiere von Pozdejevs Cantata Sulamith zu hören, und führte erst kürzlich mit dem hanseatischen Klaviertrio im Rahmen der Rathauskonzerte Wismar Beethovens Walisische Lieder auf.

 

Sofia erhielt zunächst eine professionelle Ausbildung als Pianistin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.
Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Hochschule Musik Luzern bei Liliane Züricher, wo sie ebenfalls Mitglied des Opernstudios war, und am Conservatorium van Amsterdam bei Valérie Guillorit. Meisterkurse bei Margreet Honig, Klesie Kelly, Malcolm Martineau, Ann Murray, Regina Werner-Dietrich und Krisztina Laki ergänzten ihre Ausbildung.
Sofia ist Stipendiatin mehrerer Schweizer Stiftungen, sowie der Theodor-Rogler-Stiftung in Deutschland und des Bob Boas Charitable Trust in Großbritannien. Sie wird derzeit stimmlich von Nelly Miricioiu in London betreut.

 

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