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Die in Hannover aufgewachsene Sopranistin Sofia Livotov ist eine international gefragte Opern- und Konzertsängerin, die sich in Kunstlied, Oper und zeitgenössischer Musik gleichermaßen wohlfühlt. Sofia trat an Konzertorten und Festivals wie der Tonhalle Zürich, Oxford Lieder Festival, Wigmore Hall, TivoliVredenburg und der Konzertbühne in Jakarta auf. Sofia ist derzeit in der Rolle der Eule in der Produktion des Schlauen Füchschen an der Opera North zu erleben.
Zu ihren jüngsten Engagements gehören Konzerte mit Musikern des Orchester des Wandels in Deutschland sowie Liederabende mit der Pianistin Natalia Pegarkova-Barenboim in Österreich. Momentan ist sie als Chormitglied an der Opera North in Leeds unter Vertrag und wird 2023 in ihren kommenden Produktionen zu hören sein.

 

Als begeisterte Liedsängerin wurde Sofia gemeinsam mit der indonesischen Pianistin Prajna Indrawati für den renommierten "Oxford Lieder Residential Mastercourse 2021" ausgewählt. Darüber hinaus wurde das Duo mit dem "Help Musicians’ Transmission Fund 2020" sowie dem zweiten Preis in der Kategorie Kammermusik des London Classical Music Competition 2022 ausgezeichnet. Während der Pandemie hat Sofia gemeinsam mit dem Tenor Satriya Krisna das Kurzalbum "Sounds of Indonesia" aufgenommen, welches im deutschen Radio SWR2, Radio Klassik Stephansdom und dem kanadischen Radio CKIA FM ausgestrahlt wurde.

Auf der Opernbühne war Sofia als Solistin in zeitgenössischen Opernproduktionen des Luzerner Theaters und des Theater Casino Zug zu hören und gab ihr Debut in London beim Tête à Tête Festival 2019 in der Premiere von ‘Apollo`s Mission’ von Edward Lambert. Zu ihren weiteren Bühnenrollen gehören Pamina (Die Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni), Anna (Nabucco), Prima Sorella Cercatrice (Suor Angelica), Musetta (La Boheme), Adina (L`Elisir d`amore) und Micaela (Carmen). 
 

Ihr Konzertrepertoire umfasst unter anderem die Solopartien in Mendelssohns Psalm Op. 42, sowie Haydns Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten, aufgeführt mit der Sinfonietta Zürich unter der Leitung von Joao Santos. Des Weiteren, Mozarts Missa Brevis (D-Dur) gesungen mit den Festival Strings Lucerne, Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von David Zinman mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester, Ravels Shéhérezade unter der Leitung von Ed Spanjaard und Goebbels Country Of Last Things unter der Leitung von Jurjen Hempel aufgeführt im TivoliVredenburg. Gemeinsam mit dem Pianisten Haiou Zhang gab sie ihr Debüt beim Internationalen Festival Buxtehude, und mit dem holländischen Pianisten Frans van Ruth führte sie in Leiden und Amsterdam Schlegels Liederzyklus Op.28 auf, welcher vom niederländischen Radio aufgenommen wurde. Im Grossmünster Zürich war sie in der Schweizer Premiere von Pozdejev's Cantata Sulamith zu hören, und führte mit dem Hanseatischen Klaviertrio im Rahmen der Rathauskonzerte Wismar Beethovens Walisische Lieder auf.
 

Sofia erhielt zunächst eine professionelle Ausbildung als Pianistin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. 
Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Hochschule Musik Luzern bei Liliane Züricher, wo sie ebenfalls Mitglied des Opernstudios war, und am Conservatorium van Amsterdam bei Valérie Guillorit. Meisterkurse bei Margreet Honig, Klesie Kelly, Malcolm Martineau, Ann Murray, Regina Werner-Dietrich und Roger Vignoles ergänzten ihre Ausbildung.
Sofia ist Stipendiatin mehrerer Schweizer Stiftungen, sowie der Theodor-Rogler-Stiftung in Deutschland und des Bob Boas Charitable Trust in Großbritannien. Sie wird derzeit stimmlich von Nelly Miricioiu betreut.

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